Seehunde & Kegelrobben

Kegelrobben

Ordnung: Carnivora (Raubtiere)

Unterfamilie: Phocidae (Hundsrobbe)

Name “Kegelrobbe” von Kopfform

Lebensraum: Kühle, nicht arktische Gewässer

Vorkommen: westatlantisch (nordamerikanische Küste), ostatlantisch (rund um GB Irland & Island) & baltisch (Ostsee)

Geschwindigkeiten Wasser: bis zu 30 km/h schwimmen

Geschwindigkeit Land: bis zu 20 km/h

Tiefe: bis zu 300m

Tauchdauer: bis zu 30 min

Orientierung: Empfindliches Gehör und Barthaare

Nahrung: Fische, Weichtiere (Oktopusse), kleine Krebse, alles was sie erwischen

Männchen: 2.3m, 330 kg

Weibchen: 1.90m, 150 kg

Nachwuchs: Ende November – Anfang FebruarJungen Robben -> weisses Fell (Lanugo) -> schützt vor eisigem Wind . Nun geht’s ans Fressen(Milch trinken) für eine warmhaltende Speckschicht für ins Wasser.

Nach 2-3 Wochen wird der Nachwuchs abgestillt, danach bleiben sie alleine am Strand. Anschliessend beginnen die Jungen zu Jagen, was sie sich selber beibringen.

Gefahr Kegelrobben in Ostsee: Haben dort keine natürlichen Feinde ausser den Mensch.

Wegen der Jagd sank die Zahl der Robben in der Ostsee auf 2’500. Nachdem diverse Verbote verhängt wurde stieg die Zahl wieder auf 24’000.

Problem in der Ostsee: Robben verheddern sich in Fischernetzen, die sich ins Fleisch fressen oder sie ertrinken und enden als Beifang. Weiter lässt die Meeresverschmutzung sie Schadstoffe aufnehmen und krank werden.

34 Robbenarten, 2 davon in Baltrum vertreten

Seehunde

Ordnung: Carnivora (Raubtiere)

Unterfamilie: Phocidae (Hundsrobben)

Lebensraum: kühle Gewässer

Vorkommen: etliche Küsten der Nordhalbkugel

Geschwindigkeit Wasser: bis zu 35 km/h

Tiefe: 200m

Tauchdauer: bis zu 20 min

Orientierung: durch empfindliches Gehör und Barthaare auch in trübem Wasser

Nahrung: Kleinkrebse, Fische, Muscheln, Schnecken usw.

Männchen: ca. 1.80m, 120 kg

Weibchen: ca. 1.60m, 100 kg

Nachwuchs: Ende Juni – Ende Juli bei Ebbe

Bei der ersten Flut folgt das Junge der Mutter ins Wasser (nicht wie Kegelrobben Flauschiges wasseraufsaugendes Fell sondern Fell wie Erwachsene)

Nach 4-6 Wochen wird der Nachwuchs abgestillt und lernt zu jagen indem er kleine Krebse usw. verfolgt.

Gefahr Seehund Ostsee: keine natürlichen Feinde bis auf Mensch. Werden die Tiere bei Säugezeit gestört, flüchtet die Mutter ins Wasser. Dies hat als Konsequenz, dass der Nachwuchs unterernährt und somit nicht überlebensfähig ist. 25% der jungen Seehunde sterben im ersten Lebensjahr.

Staupe-Epidemie: Wurde ausgelöst durch Wasserverschmutzung. Der Seehund ist am Ende der Nahrungskette und sammelt somit alles in sich auf. So entstehen Krankheiten, gegen welche die Seehunde keine Antikörper haben. Aufgrund der Staupe-Epidemie starb ca. die Hälfte der Seehundbevölkerung in der Ostsee.

Wattenmeer: Nationalpärke scheinen Seehunden zu gefallen -> lassen sich nieder und Zahl wächst pro Jahr.