Vierter Tag auf Baltrum

Der Tag begann um 9:00 und während die einen das Gartenhäuschen zu einem Chemielabor umräumten, haben sich die anderen zum Watt begeben, um die Bodenproben für den Nachweis von Fe2+– und Fe3+-Ionen im Schlickwatt zu holen.

Schlickwatt-Bodenprobe als Analysematerial
Breaking Bad – Chemielabor im Geräteschuppen

Mit verschiedenen Nachweisreaktionen konnten wir zeigen, dass in den oberen Schichten des Schlicks Fe 3+-Ionen zu finden sind, weil durch den Kontakt mit der Luft das Eisen oxidiert wurde. Deshalb wird diese Zone auch als Oxidationshorizont bezeichnet. Im unteren Teil des Schlicks, dem Reduktionshorizont, wo es keinen Sauerstoff mehr gibt, kann man die reduzierteren Fe 2+-Ionen feststellen. Das Ganze konnten wir durch Farbumschläge in den Reagenzgläsern sehen.

Versuchsaufbau:

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Auswertung:

Wir konnten mit diesen Experimenten Fe 2+– und Fe 3+-Ionen im Reduktions- bzw. Oxidationshorizont nachweisen.

Nach den Aufräumarbeiten setzen wir uns alle zu einer gemeinsamen Besprechung zusammen und zogen ein Fazit über die ganze Woche.

Nach dem Mittagessen gingen wir zusammen ins Hallenbad, um dort den stürmischen, letzten Nachmittag zu verbringen. Anschliessend folgten das Aufräumen der Wohnungen und das Zusammenpacken.

Am Abend liessen wir uns von einem gelungenen Abendessen im Hotel Strandburg verwöhnen.